In meiner psychotherapeutischen Privatpraxis behandle ich Privatversicherte, Selbstzahler sowie Personen, die über die Beihilfe oder die freie Heilfürsorge versichert sind.
Ich bin Psychologischer Psychotherapeut mit Spezialisierung auf kognitive Verhaltenstherapie und begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität. In meiner Arbeit ist mir eine störungsspezifische, wissenschaftlich fundierte Herangehensweise wichtig. Ein guter therapeutischer Prozess zeichnet sich nach meiner klinischen Erfahrung durch ein den-Anderen-in-den-Blick-Nehmen und eine ressourcenorientierte und gegenwartsbezogene Vorgehensweise aus.
Meine Praxis am Hansaring 45-47 in der Kölner Innenstadt liegt in der Nähe des Mediaparks und ist optimal erreichbar – sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto.
Sie wünschen sich professionelle Hilfe bei der Bewältigung privater und beruflicher Probleme? Ich freue mich auf Ihre E-mail oder Ihren Anruf.
Behandlungsspektrum
Depressionen
Depressionen zeigen sich durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessenverlust, Schlafstörungen sowie körperliche Beschwerden.
Angststörungen
Angststörungen äußern sich durch starke Angst, Panikattacken, Vermeidungsverhalten und körperliche Symptome wie Herzrasen oder Atemnot.
ADHS
ADHS zeigt sich durch Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität, innere Unruhe, Organisationsprobleme sowie Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation.
Zwangserkrankungen
Zwangserkrankungen äußern sich durch wiederkehrende, belastende Gedanken und ritualisierte Handlungen, die den Alltag stark beeinträchtigen können.
Suchterkrankungen
Suchterkrankungen zeigen sich durch Kontrollverlust, starkes Verlangen, Entzugserscheinungen und zunehmende Vernachlässigung anderer Lebensbereiche.
- allg. psych. Problem – Lebensberatung – Anpassungsschwierigkeiten
- Andere affektive Störungen (z.B. Dysthymie, manisch-depressive Erkrankungen)
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Psychotische Erkrankungen (Schizophrenie)
- Psychosomatische Beschwerden (z.B. Tinnitus, Herzängste, chronische Schmerzen)
- Burnout – Stress – Mobbing
- Schwierigkeiten bei der Impulskontrolle
- Trauerverarbeitung
- Trauma – Gewalt – Missbrauch
Hinterfragen alter Muster
Eine Therapie ermöglicht es Ihnen, altbekannte biografische Muster zu erkennen, zu hinterfragen und konkrete, alternative Handlungsmöglichkeiten im Hier und Jetzt zu eröffnen. In meiner Privatpraxis für Psychotherapie und Coaching in Köln arbeite ich verstärkt mit achtsamkeitsbasierten und schematherapeutischen Elementen sowie mit Techniken der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Jede Therapie ist dabei individuell und beinhaltet einen eigenen Prozess des sich Beobachtens, des sich Einlassens, des Hinterfragens, des Ver-rückens sowie des Veränderns.
Als Psychotherapeut in Köln biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie neue Perspektiven entwickeln und nachhaltige Veränderungen anstoßen können.
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) wird der sogenannten „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie zugeordnet. ACT geht davon aus, dass bei psychischen Störungen wie Depressionen die kognitive und psychische Flexibilität stark eingeschränkt ist. Im Sinne des ACT-Modells gibt es sechs Anhaltspunkte, um die psychische Flexibilität zu vergrößern:
- Akzeptanz und Bereitschaft (Annehmen von belastenden und schmerzhaften Erfahrungen)
- Defusion (Entwickeln einer gedanklichen Distanz zu den eigenen Gedanken)
- Selbst als Kontext (Beobachten eigener Gedanken und Gefühle)
- Gegenwärtiger Augenblick (Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment)
- Werte (Erkennen der eigenen Werte, was ist in meinem Leben wichtig)
- Commitment (Engagiertes Handeln im Einklang mit den eigenen Werten)
In der ACT geht es darum, Vermeidungsverhalten in Bezug auf unangenehme Erlebnisse abzubauen (Acceptance). Gleichzeitig gilt es, das eigene Handeln den eigenen Werten auszurichten (Commitment). Weitere Informationen zu ACT finden Sie auf der Website der Deutschsprachigen Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften.
Schematherapie
Wie die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) gehört auch die Schematherapie zur „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie. Sie geht davon aus, dass bei psychischen Störungen (z. B. Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen) frühe maladaptive Schemata eine zentrale Rolle spielen. Damit sind tiefgreifende Muster aus Erinnerungen, Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen gemeint, die zumeist in der Kindheit als Reaktion auf unerfüllte Grundbedürfnisse entstanden sind. Von Interesse sind diese Schemata, da sie häufig das aktuelle Erleben und Verhalten prägen.
„Um Schemata zu verändern, müssen wir Emotionen durchleben, die wir lange vermieden haben. Es bedeutet, sich schmerzhaften Erfahrungen zu stellen, aber auch zu lernen, dass wir diese Gefühle überleben und sie schließlich loslassen können.“
– Jeffrey E. Young, Begründer der Schematherapie
Modus-Modell
In der Regel beginnt eine schematherapeutische Behandlung mit der Entwicklung eines individuellen Modus-Modells. Das Modell gibt Auskunft darüber, wie Sie je nach Situation zwischen verschiedenen «Ich-Zuständen» wechseln, um schnell auf innere oder äußere Schema-Aktivierungen zu reagieren.
Folgende Hauptkategorien von inneren Anteilen (sogenannten Modi) werden unterschieden:
- ungünstige Kind-Modi (z.B. verletztes Kind, wütendes Kind, impulsives/undiszipliniertes Kind)
- dysfunktionale Eltern-Modi (z.B. strafender Elternmodus, fordernder Elternmodus)
- Bewältigungs-Modi (z.B. Überkompensation, Vermeidung, Erduldung)
- gesunde Modi (z.B. gesunder Erwachsenenmodus)
In der Therapie geht es dann um das Erkennen und Verstehen der aktuell aktivierten Modi. Anhand imaginativer Techniken und Stuhldialoge werden schwierige biografische Situationen korrigierend bearbeitet. Ferner zielt die Schematherapie auch auf eine Verhaltensveränderung im Alltag ab. Ziel der Schematherapie ist es, starre, selbstschädigende Muster allmählich zu lockern, alte Verletzungen emotional zu heilen und flexiblere, selbstfürsorgliche Handlungsweisen aufzubauen.
Weitere Informationen finden auf der Schematherapie-Seite von therapie.de
Psychotherapie und Achtsamkeit
Das Grundprinzip der Achtsamkeit ist einfach: Es geht darum, bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne zu bewerten. Das Innehalten hält den Autopiloten in Schach und verschafft mehr Klarheit. Wie Jon Kabat-Zinn es formuliert: „You can’t stop the waves, but you can learn to surf.“ Achtsamkeitsbasierte Strategien helfen nachweislich bei Depressionen, Angst und chronischem Stress. In meiner therapeutischen Arbeit integriere ich achtsamkeitsbasierte Ansätze, insbesondere Elemente der achtsamkeitsbasierten kognitiven Therapie (MBCT).
MBCT verbindet Achtsamkeit mit Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie und wurde speziell zur Rückfallprävention bei Depressionen entwickelt. Sie lernen dabei, frühe Anzeichen depressiver Verstimmungen zu erkennen und durch Achtsamkeit einen funktionalen Umgang damit zu finden, bevor sich eine erneute depressive Episode entwickelt.
„Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein:
– Jon Kabat-Zinn, Meditationslehrer
bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.“
Sitzmeditation
In der Sitzmeditation üben Sie, präsent zu bleiben – mit dem Atem, mit Körperempfindungen, mit Gedanken und Gefühlen, die kommen und gehen. Im Fokus steht das Beobachten von Gedanken und Gefühlen, ohne daran festzuhalten.
„The best way to let go is to notice the thoughts as they come up and to acknowledge them.“ – Charlotte Joko Beck (Zen-Meisterin)
Achtsamkeitsübungen im Alltag
Achtsamkeit beschränkt sich nicht auf formale Übungen. Sie können achtsam gehen, achtsam essen, achtsam duschen – jeden Moment des Alltags als Gelegenheit nutzen, um ganz da zu sein. Beim achtsamen Gehen spüren Sie etwa bewusst jeden Schritt, den Kontakt der Füße mit dem Boden und die Bewegung des Körpers. Diese kleinen Momente der Präsenz unterbrechen den Autopiloten und schaffen Raum für Ruhe.
Für berufliche Themen biete ich in Köln Coaching an – unabhängig von therapeutischen Fragestellungen.
Kontakt
Auf Wunsch kann die Behandlung ganz oder teilweise als Online-Psychotherapie stattfinden. Sie haben Interesse an einer Psychotherapie?
Praxisräumlichkeiten



Häufig gestellte Fragen
Die Verhaltenstherapie ist eine der wirksamsten Behandlungsmethoden bei Depressionen. Sie hilft Betroffenen, negative Denkmuster und Grundannahmen zu erkennen und zu verändern, die zur Aufrechterhaltung der Depression beitragen. Durch Aktivitätsaufbau lernen Patienten, sich schrittweise wieder angenehmen Tätigkeiten zuzuwenden und aus dem Teufelskreis von Rückzug und Niedergeschlagenheit auszubrechen. Zudem vermittelt die Therapie konkrete Bewältigungsstrategien im Umgang mit schwierigen Emotionen wie Einsamkeit, Schuld oder Traurigkeit.
Ja, auch bei chronischen Depressionen zeigt die kognitive Verhaltenstherapie nachweislich Erfolge. Ich arbeite dabei gerne mit achtsamkeitsbasierten Verfahren wie der achtsamkeitsbasierten kognitiven Therapie (MBCT) nach Segal & Teasdale. Hierbei wird die kognitive Verhaltenstherapie mit Achtsamkeitsmeditationen nach Jon Kabat-Zinn kombiniert. Achtsamkeitsbasierte Ansätze helfen, aus dem Grübelkreislauf auszubrechen: Betroffene lernen, negative Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten oder zu bekämpfen. Letztlich entsteht durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen eine beobachtende Distanz gegenüber depressiven Denkmustern („Ich bin nicht meine Gedanken“). Ein weiterer Schwerpunkt ist das Erkennen von Frühwarnsignalen, wodurch Rückfälle schneller als solche identifiziert werden können.
Bei Panikattacken lernen Betroffene zunächst, körperliche Symptome (z.B. Herzrasen, Schwindel) richtig einzuordnen und auftretende Katastrophengedanken zu hinterfragen. Durch Atemtechniken und Entspannungsverfahren lassen sich akute Angstzustände besser bewältigen. Ein zentraler Baustein ist die Expositionsbehandlung. Exposition: Patienten konfrontieren sich kontrolliert mit den gefürchteten Körperempfindungen, um zu erfahren, dass diese harmlos sind. Dadurch wird die Angst vor der Angst schrittweise abgebaut. Die Expositionsbehandlung ist bei Angststörungen sehr wirksam.
Die Verhaltenstherapie gilt als Behandlung der ersten Wahl bei Zwangsstörungen. Das zentrale Verfahren ist die Exposition mit Reaktionsverhinderung: Betroffene setzen sich den angstauslösenden Situationen aus, führen das Zwangsritual jedoch bewusst nicht aus. Dadurch erfahren sie, dass die befürchtete Katastrophe nicht eintritt. Zusätzlich werden dysfunktionale Überzeugungen bearbeitet. Viele Patienten erleben eine deutliche Reduktion der Zwangssymptome.
Bei Burnout werden zunächst die Stressoren und Überlastungsfaktoren analysiert. Betroffene lernen Stressbewältigungstechniken wie Entspannungsverfahren, Zeitmanagement und das Setzen realistischer Prioritäten. Ein wichtiger Punkt ist häufig die Arbeit an perfektionistischen Ansprüchen und an der eigenen Abgrenzungsfähigkeit. Der Aufbau erholsamer Aktivitäten und die Wiederherstellung der Work-Life-Balance sind ebenfalls wichtig.