Depressionen sind die zweithäufigste psychische Erkrankung in Deutschland. Zu den Hauptsymptomen gehören eine gedrückte depressive Stimmung, Interessen- oder Freudlosigkeit sowie eine Antriebslosigkeit. Darüber hinaus empfinden Betroffene häufig Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, einen veränderten Appetit sowie eine psychomotorische Unruhe. Gedanken an den Tod werden von einem Teil der Betroffenen ebenfalls beschrieben.
Ursachen der Depression
Wie bei vielen psychischen Erkrankungen sind bei Depressionen verschiedene Faktoren in der Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung beteiligt. Biologische Einflüsse spielen dabei eine gewichtige Rolle. Depressionen treten familiär gehäuft auf; Verwandte ersten Grades von erkrankten Personen haben ein deutlich erhöhtes Risiko selbst an Depressionen zu erkranken. Aber auch Jahreszeiten (die sogenannte Winterdepression), sowie hormonelle Veränderungen im Wochenbett oder in den Wechseljahren können Depressionen mit bedingen. Psychosoziale Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Trauer, soziale Isolation oder chronische Erkrankungen spielen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von depressiven Episoden ebenfalls eine Rolle.
Behandlung
Die aktuelle S3-Leitlinie für Unipolare Depression empfiehlt eine psychotherapeutische Behandlung als Mittel der Wahl. Medikamente (z.B. SSRIs) können ebenfalls ergänzend sinnvoll sein. In der Behandlung von Depressionen arbeite ich gerne mit Techniken der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), sowie mit schematherapeutischen Interventionen.
Selbsthilfe & Literaturempfehlungen
- Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
- Informationen der deutschen Depressionshilfe
- Morgen ist leider auch noch ein Tag, irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet von Tobi Katze
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