Angststörungen gehören in Deutschland zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In der Praxis wird häufig unterschieden zwischen Zustandsangst („state anxiety“) und Angst als Persönlichkeitsmerkmal („trait anxiety“). Von einer Angststörung wird insbesondere dann gesprochen, wenn eine starke Beeinträchtigung des Lebens gegeben ist.
In meiner Privatpraxis in Köln behandle ich folgende Formen von Angststörungen:
- Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung
- Generalisierte Angststörung (GAS)
- Soziale Phobie
- Spezifische Phobie (z.B.: Tierphobie, Höhenangst)
„ Wenn die Sehnsucht größer als die Angst ist, wird Mut geboren.
– Rainer Maria Rilke, Dichter
Ohne Sehnsucht machen wir uns nicht auf den Weg!“
Expositionsverfahren / Konfrontationstherapie
In der aktuellen S3-Leitlinie für Angststörungen wird die Exposition als Behandlung der ersten Wahl empfohlen. Medikamente (z.B. SSRIs) können ergänzend sinnvoll sein. Patient:innen konfrontieren sich systematisch mit angstauslösenden Reizen, halten die Situation aus und erfahren, dass ihre befürchteten Konsequenzen nicht eintreten.
Psychische Komorbiditäten von Angsstörungen
Angststörungen treten häufig mit anderen psychischen Erkrankungen wie z.B. Suchterkrankungen oder Depressionen auf. Betroffenen trinken häufiger, da Alkohol die Beschwerden kurzfristig dämpft. Langfristig kann übermäßiger Alkoholkonsum die Aufrechterhaltung der Angststörung verstärken. Depressionen entstehen häufig als Folge einer lang anhaltenden Belastung durch die Beschwerden der Angststörung. Wenn Betroffene über längere Zeit Situationen vermeiden, führt dies mitunter auch zu depressiven Beschwerden. Eine Behandlung sollte daher bei Bedarf auch komorbid auftretende Störungen umfassen.
Selbsthilfe & Literaturempfehlungen
- Selbsthilfegruppen der deutschen Angsthilfe e.V.
- Das Alphabet der Angst von Domschke und Zwanzger
- Ein Ratgeber mit Ängsten und Sorgen erfolgreich umgehen von Forsyth und Eifert
Kontakt
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